Allgemeine Regeln für die Erdung und Verkabelung von GIS

In den meisten gasisolierten Schaltanlagen (GIS) gibt es zwei Erdungsnetze:
Das Stationserdungsnetz, das dem in einer typischen luftisolierten Schaltanlage (AIS) ähnelt.
Das GIS-Erdungsnetz, ein dichtmaschiges Erdungsnetz, das in der Betonplatte eingebettet ist, auf der das GIS installiert ist.
Typische Regeln für die Erdung und Verkabelung von GIS lauten wie folgt:
Alle Erdungsleiter sollten so kurz wie möglich gehalten werden.
Das Erdungsnetz und seine Verbindungen müssen in der Lage sein, die Fehlerströme des Systems zu leiten.
Alle freiliegenden Erdungsleiter sollten vor mechanischer Beschädigung geschützt werden.
An allen Unterbrechungen innerhalb des GIS müssen geeignete Erdungs- und Verkabelungstechniken, wie der Einsatz mehrerer Leiter oder Spannungsbegrenzer, angewendet werden.
Stellen Sie sicher, dass alle metallischen Gebäudeteile, GIS-Tragkonstruktionen und Wartungsplattformen ordnungsgemäß geerdet sind.
Die Bewehrungsstahlstäbe im Boden des Gebäudes sollten mit dem GIS-Erdungsnetz verbunden werden, um die Erdpotentiale weiter auszugleichen.
Alle Sekundärkabel sollten abgeschirmt sein, wobei beide Enden jedes Kabelschirms geerdet werden, um potenzielle elektromagnetische Störungen zu reduzieren.
Das Bild zeigt die Isolierverbindung zwischen dem Metallgehäuse eines GIS und dem metallischen Teil des Kabels über nichtlineare Widerstände.